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Unsere Tätigkeitsschwerpunkte
Radiologie Brüderweg Dortmund
Über Uns
Unsere Gemeinschaftspraxis liegt direkt im Herzen von Dortmund und bietet ein breites Leistungsspektrum aller radiologischen und nuklearmedizinischen Verfahren.
Schwerpunkte sind die Schnittbilddiagnostik (Kernspin- und Computertomographie) sowie die CT-gesteuerte Schmerztherapie. Darüber hinaus sind wir Standort des Programms „Mammographiescreening Dortmund – Hagen“ und Partner der Dortmunder Brustzentren.
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Erfolgreiche Q2-Zertifizierung: Höchster Qualitätsstandard für die Lungenkrebsfrüherkennung in unserer Praxis
Wir freuen uns sehr, bekannt zu geben, dass unser Team die offizielle Q2-Zusatzqualifizierung „Lungenkrebsfrüherkennung mit Niedrigdosis-CT“ erlangt hat. Dieses Zertifikat der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) und der AG Thoraxdiagnostik bestätigt, dass unsere Praxis sämtliche strengen gesetzlichen und fachlichen Anforderungen nach der Lungenkrebsfrüherkennungs-Verordnung (LuKrFrühErkV) erfüllt.
Das bundesweit etablierte Screening-Programm richtet sich gezielt an aktive und ehemalige starke Raucher, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht. Dank unserer hochmodernen Niedrigdosis-Computertomographie (LDCT) und der speziellen fachlichen Expertise unseres Teams können wir Tumorerkrankungen der Lunge in einem sehr frühen, besser behandelbaren Stadium erkennen. Eine speziell für das Lungenkrebsscreening entwickelte KI-Software unterstützt uns hierbei. Dieses „digitale Vier-Augen-Prinzip“ dient Ihrer Sicherheit und sorgt dafür, dass selbst kleinste Auffälligkeiten zuverlässig erkannt werden
Die schonende Untersuchung ist komplett strahlungsarm und wird bei Vorliegen der entsprechenden Risikokriterien von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Das Lungenkrebsscreening dient der Früherkennung von Lungentumoren vor dem Auftreten von Symptomen, um die Heilungschancen drastisch zu erhöhen. In Deutschland ist dieses strukturierte Programm für gesetzlich Versicherte im April 2026 offiziell gestartet.
- Späte Diagnose: Lungenkrebs verursacht im frühen, gut behandelbaren Stadium fast nie Beschwerden.
- Heilungschancen: Wird der Tumor früh entdeckt, kann er oft noch operativ entfernt und vollständig geheilt werden.
- Mortalitätssenkung: Große internationale Studien (wie die NELSON-Studie) belegen, dass ein solches Screening die lungenkrebsbedingte Sterblichkeit bei Risikogruppen um rund 20 % senken kann.
- Kein klassisches Röntgen: Eine normale Röntgenaufnahme des Brustkorbs ist für die Früherkennung ungeeignet, da sie kleine Tumoren übersieht.
- Niedrige Strahlendosis: Das eingesetzte Niedrigdosis-CT nutzt eine um 80 % bis 90 % reduzierte Strahlendosis im Vergleich zu einer herkömmlichen Computertomographie.
- Hoher Gewebekontrast: Da die Lunge voller Luft ist, zeichnen sich kleinste Gewebeveränderungen (Rundherde) selbst bei minimaler Strahlung messerscharf ab.
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Nutzen für schwere (Ex-)Raucher im Vergleich zu den Risiken als deutlich überwiegend eingestuft. Dennoch gibt es zwei wesentliche Begleiterscheinungen, weshalb die Zielgruppe so streng eingegrenzt wird:
Nutzen / Vorteil
Lebensrettung: Ca. 5 von 1.000 gescreenten Personen werden binnen 10 Jahren vor dem Krebstod bewahrt.
Zufallsbefunde: Frühzeitiges Entdecken anderer schwerer Lungen- oder Herzerkrankungen (z. B. COPD).
Risiko / Nachteil
Falscher Alarm (Falsch-positiv): Viele entdeckte Rundherde entpuppen sich in der Folgeabklärung als völlig gutartig.
Überdiagnosen: Es werden teils sehr langsam wachsende Tumoren entdeckt, die dem Patienten zeitlebens nie gefährlich geworden wären.
Das Screening verhindert kein Entstehen von Krebs – die effektivste Vorsorge bleibt daher immer der Rauchstopp.
Sie sind berechtigt, an dem Programm teilzunehmen, wenn alle folgenden Kriterien auf Sie zutreffen:
- Alter: 50 bis 75 Jahre
- Raucherstatus: Sie rauchen aktuell oder haben vor weniger als 10 Jahren mit dem Rauchen aufgehört
- Raucherfahrung: Mindestens 25 Jahre Raucherfahrung oder das Erreichen von mindestens 15 Packungsjahren (PY). Ein Packungsjahr entspricht beispielsweise 20 Zigaretten täglich über ein Jahr.
- Gesundheitszustand: Es liegt keine bekannte Lungenkrebserkrankung vor.
- Risiko-Check: In Ihrer Hausarzt- oder Lungenfacharztpraxis wird zunächst Ihr persönliches Risikoprofil anhand der geforderten Kriterien ermittelt.
- Überweisung: Bei Erfüllung der Kriterien erhalten Sie eine Überweisung für ein sogenanntes Niedrigdosis-CT (LDCT).
- Untersuchung: Das LDCT findet in einer zertifizierten radiologischen Praxis statt. Es handelt sich um eine spezielle Computertomographie mit einer Strahlenreduktion von etwa 80 % bis 90 % gegenüber herkömmlichen CT-Scans.
- Befundung & Qualitätssicherung: Um Fehldiagnosen zu vermeiden, wird der Scan nach strengen Qualitätskriterien von erfahrenen Fachärzten befundet. Zusätzlich wertet eine speziell für das Lungenkrebsscreening entwickelte KI-Software Ihre Bilder aus. Dieses „digitale Vier-Augen-Prinzip“ dient Ihrer Sicherheit und sorgt dafür, dass selbst kleinste Auffälligkeiten zuverlässig erkannt werden
- Ergebnis: Bei unauffälligem Befund erfolgt das Screening in der Regel jährlich. Bei Auffälligkeiten werden Sie zur weiteren Abklärung an ein zertifiziertes Lungenkrebszentrum überwiesen, wo eine weitere, fachärztliche und KI-gestützte Auswertung Ihrer Aufnahmen erfolgt.
Informationen zu zertifizierten Fachpraxen in Ihrer unmittelbaren Umgebung in Dortmund erhalten Sie beispielsweise direkt bei Ihrer Krankenkasse, Ihrer Hausarztpraxis oder über den ärztlichen Suchdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).
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